Sie nennen es ›Blitzbucher‹-, ›Superplus‹- und ›XXL-Bonus‹, sie locken mit ›Urlaubsgeld‹, ›Kinderzuschuss‹ und bieten ›bis zu 39 Prozent Rabatt‹ - so buhlen Reiseveranstalter um Kunden für den Sommerurlaub. Doch lohnen sich diese Rabatte überhaupt? Oder sind Last-Minute-Reisen doch günstiger?
In seiner aktuellen Ausgabe geht Geo Saison diesen Fragen nach. Die Intention der Reiseveranstalter ist klar. Sie wollen ihr Geschäft in planbare Bahnen lenken, je mehr Kunden frühzeitig einen Flug, ein Hotelzimmer und den Transfer dahin verbindlich buchen, desto leichter ist es für die Veranstalter, entsprechende Kontingente zu reservieren.
Doch welche Kunden profitieren von der Taktik? Es sind Familien, die an die Schulferien gebunden sind und ein großes Zimmer brauchen, oder Reisewillige, die ein Zimmer mit Meerblick wollen oder eine bestimmte Flugkombination. Je konkreter der Reisewunsch, desto früher kann man buchen. Und dabei sparen. Je später man bucht, um so geringer werden die Rabatte. Im April sind es oft nur noch zehn Prozent. Nachteil: Frühbucher sind Sofortzahler, eine Vorauszahlung von bis zu 25 Prozent des Gesamtbetrags ist üblich.
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